Best Practice | Erfolgsbeispiele

Pepperl+Fuchs, Mannheim

Wasserstoff - Markt der Zukunft

Wasserstoff ist aus Sicht der Grünen der Stoff der Energiezukunft. Viele Unternehmen setzen mittlerweile auf diesen Trend, so auch Pepperl+Fuchs aus Mannheim.

Explosionsschutz und Sensorik

1945 gründeten Walter Pepperl und Ludwig Fuchs in Mannheim eine kleine Radiowerkstatt. Mittlerweile ist aus den Anfängen ein mittelständischer Konzern mit über 7.100 Mitarbeitern und einem Umsatz von knapp über eine Milliarde Euro geworden. Pepperl+Fuchs ist heute ein weltweit tätiger Anbieter für elektrischen Explosionsschutz und Sensorik.

Wasserstoff

Wasserstoff ist ein chemisches Element, das über die geringste Atommasse verfügt und mit einem Masseanteil von 70 Prozent am häufigsten im Universum vorkommt. Auf der Erde ist der Großteil des Wasserstoffs jedoch in Verbindung mit Sauerstoff im Wasser (H2O) gebunden. Unter den normalen Erdbedingungen kommt Wasserstoff als geruchloses Gas (H2) vor. 

Wasserstoff wird oft als Energieträger der Zukunft betrachtet, da er bei der Verbrennung keine klimaschädlichen Emissionen hinterlässt. Um elektrische Energie zu erzeugen, wird er in einem Brennstoffzellen-System mit Sauerstoff kombiniert. Dabei entsteht nur Wasser als Abfallprodukt. Wasserstoff wird vor allem aus der Elektrolyse von Wasser hergestellt. Sie ist derzeit die sauberste Methode, aber nur wenn sie Strom aus grünen Energiequellen nutzt, wozu nach der EU-Taxonomie auch Gas- und Kernkraftwerke gehören. Das ist jedoch nicht immer der Fall, auch weil man die Energiequelle schlecht einer Bestimmung zuordnen kann, wenn Strom nicht in eigenen Anlagen produziert wird.  

Unter den aktuellen technischen Bedingungen liegt der Wirkungsgrad der Elektrolyse bei 60 bis 70 Prozent und der der Umwandlung von Wasserstoff in Energie bei 60 bis 80 Prozent. Es kommt also in der Summe hinten viel weniger Energie heraus als man vorne reinsteckt. Der Charme von Wasserstoff besteht daher vor allem in der Speicherfähigkeit von Energie. Stromspeicher gibt es viel zu wenig, um die vor allem im deutschen Winter herrschenden Dunkelflauten bei Wind und Sonnenenergie abzufedern.  

Teuer sind auch noch die benötigten Brennstoffzellen sowie der Transport und die Lagerung des leicht entzündlichen und brennbaren Gases Wasserstoff. Genau hier setzten die Explosionsschutz- und Sensoriklösungen von Pepperl+Fuchs an.

Website: https://www.pepperl-fuchs.com/germany/de/hydrogen.htm

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